Reiselust

Mit dem Auto durch das Monument Valley

Monument Valley

Heute ist Freitag: Fotoarchiv-Freitag UND FernwehFreitag.
Diese Woche wurde ich von Fee auf Facebook dazu eingeladen, zu #‎challengeonnaturephotography‬ fünf Tage jeweils ein Bild zu posten. Ich habe also im Fotoarchiv gewühlt und musste feststellen, dass ich hauptsächlich Architektur fotografiere. Ein paar atemberaubende Naturerlebnisse habe ich aber dennoch gefunden. Heute ist Tag 2 und dieses Bild ist mein Beitrag. 

Ich habe es am 14. April 2012 im Monument Valley, einer Ebene im Colorado Valley an der südlichen Grenze von Utah, aufgenommen. Als wir mittags dort ankamen, wurden wir mit strahlendem Sonnenschein empfangen. Nachmittags kippte das Wetter von einer Minute zur anderen und es zog ein Sandsturm auf. Dabei entstand dieses Bild (ist das nicht irre, wie klein die Bäume sind?! Das sind Bäume auf dem Bild!). Abends wurden wir von unserem Hotel aus mit einem wundervollen Sonnenuntergang belohnt und nachts war es so dunkel und so leise, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Es war wirklich stockdunkel, so als würde man gegen eine schwarze Wand schauen. Dunkler als schwarz und mir war ein wenig mulmig dabei.
Mehr Bilder von diesem Tag hatte ich bereits vor dreieinhalb Jahren gepostet.

Sollte jemand von Euch eine Reise dorthin planen, hier sind meine Tipps: 
– Unbedingt selbst mit dem Auto den Scenic Drive, die 27 km lange Naturstraße, durch das Valley fahren! Das kostet „Eintritt“, ist es aber in jedem Fall wert. 
– Ich selbst hätte nicht hinter dem Steuer sitzen wollen, mein Mann hat das hervorragend gemeistert und hatte einen riesigen Spaß dabei. Die Route ist nix für Schisser – das ist ein unbefestigter Weg mit Schlaglöchern und Felsbrocken. Der Vorteil gegenüber geführten Busfahrten: Ihr könnt sooft für Bilder anhalten, wie Ihr mögt. 
– Achtet bereits bei der Auswahl Eures Mietwagens darauf, dass eine Tour damit dort erlaubt ist. Allrad hilft auf der Strecke ungemein!
– Die Anreise zum Monument Valley dauert aus jeder Himmelsrichtung eine Weile und wie das so ist, im Niemandsland ist eben nicht viel los. Endlose Weite bedeutet eben auch endlose Hotelsuche! Es gibt genau zwei Hotels dort. Wir waren heilfroh, dass wir vorab ein Hotel gebucht hatten.
– „The View Hotel“ ist mit Sicherheit nicht das Günstigste in der Umgebung. Zur Hochzeitsreise, wie bei uns damals, aber auf jeden Fall empfehlenswert und die Aussicht am Abend umwerfend.
– Wer dort nicht übernachtet, könnte dort beim Abendessen den Ausblick aus dem Restaurant genießen. Ich habe dort das erste und einzige Mal „Indianisch“ gegessen. Die Atmosphäre hatte etwas von einer Kantine, Essen war aber sehr lecker damals.

Ich wünsche Euch einen schönen Freitagabend und ein tolles Wochenende.
Lasst es Euch gut gehen,
Eure Annette

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag

Was dir auch gefallen könnte

4 Kommentare

  • Antworten
    Stadt oder Land Eltern
    22. Januar 2016, 15:35

    Wir waren 2011 dort. Leider hatten wir keine Zeit hindurchzufahren, aber einen traumhaften Sonnenuntergang haben wir auch gesehen. Ich finde deine Reihe super und freue mich auf weitere tolle Fotos. Liebe Grüße, Antonia

  • Antworten
    Siglinde vom Ideentopf
    22. Januar 2016, 19:32

    Super und geniale Aufnahme
    LG Siglinde

  • Antworten
    Fee ist mein Name
    23. Januar 2016, 12:38

    Wow. Es gibt einfach so viele großartige Orte auf der Welt zu sehen. Man spürt die Erhabenheit schon, ohne selbst dort gewesen zu sein <3

  • Antworten
    Yna
    27. Januar 2016, 09:34

    Ich denke mal, ich habe an der gleichen Stelle gestanden und ein Foto gemacht 🙂 Allerdings war bei uns der Himmel strahlend blau. Ich hätte mir gar nicht vorstellen können, dass es dort so einen Himmel gibt… Aber die Wetterkapriolen, die wir dort erlebt haben, sprechen eigentlich für sich. Ein wirklich cooles Bild! Lieben Gruß, Yna

  • Antworten