DIY,Herzblutprojekte

Die Sache mit der Muße und der Geduld

Gestern wollte ich Tassen bemalen. Eigentlich eher beschriften. Der Spruch war schnell gefunden, doch an der Umsetzung hat es gehakt. Irgendwie kam einfach keine Idee und die runde Tasse war so rutschig… Nach gefühlten dreißig Versuchen habe ich aufgegeben. [Zum Glück ist der Porzellanstift abwaschbar, bevor er eingebrannt wird. Zur Entspannung wollte ich mal wieder im Skizzenbuch zeichnen. Ging aber dann auch nicht mehr. Irgenwie hat die Muße gefehlt, angenervt wie ich war von den Tassen. Also hab ich nur geblättert.
In zehn Jahre alten Skizzen.

Meine Füße in Flip Flops, Strand in Puerto del Carmen, mein Papa in jung [hatte ich damals vom Foto abgezeichnet – macht man ja eigentlich nicht, finde das Bild aber trotzdem so schön] und der Regensburger Dom. Wenn ich die Zeichnungen so sehe, kann ich kaum glauben, dass ich das gezeichnet habe. Und wie ist das bei Euch? Nehmt Ihr den Stift ab und zu zur Hand?
Falls jemand einen Tipp hat, wie ich schön auf Tassen schreiben kann, immer gerne her damit.

Lasst es Euch gut gehen!
[Reiht Euch gerne mit Euren kreativen Werken in der Herzblutgalerie ein. Wer noch einmal nachlesen will, worum es eigentlich geht: HIER entlang. Alle vergangenen Herzblutprojekte werden auf dem Pinterest-Board gesammelt.]

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31 Kommentare

  • Antworten
    Juliane
    21. Januar 2014, 08:49

    Oh wie schön! Ich würde auch gerne zeichnen können. Aber mir fehlt komplett die Geduld dazu… Üben, üben, üben müsste man – und das geht gar nicht 🙁
    Herzlichst Juliane

  • Antworten
    HaRie - artline5
    21. Januar 2014, 09:10

    Hast mir ja noch gar nicht gezeigt, dein Skizzenbuch – bin ganz neugierig drauf!

  • Antworten
    stefi b.
    21. Januar 2014, 09:21

    wow – kannst du fein zeichnen! ich bin hin und weg! sowas hätte ich immer gerne gekonnt (so wie singen!), aber irgendwie ist mir das talent nicht in die wiege gelegt worden.
    den stift nehme ich fast garnicht mehr in die hand – deshalb finde ich dein projekt so schön. sogar schreiben mit einem stift fällt mir schwer.
    ich bewundere deinen leichten strich,
    herzliche grüße
    die frau s.

  • Antworten
    Nord und Süd
    21. Januar 2014, 09:30

    Unglaublich wie toll Du zeichnen kannst! Darum beneide ich Dich sehr, denn ich habe mir immer gewünscht malen oder zeichnen zu können, aber tatsächlich kann ich es überhaupt nicht und es ist schon eine unglaubliche Herausforderung für mich wenn meine Kinder mich darum bitten ein Pferd zu malen… immerhin kann man dieses hinterher auch ohne weiters als Hund, Schaf, Troll oder Fantasiewesen verwenden 😉

    Einen schönen Dienstag Dir und liebe Grüsse,
    Kristin

  • Antworten
    Emsstern
    21. Januar 2014, 09:41

    WOW, was für schöne Zeichnungen! Besonders der Strand gefällt mir. Ich habe es früher mal mit dem Zeichnen versucht, aber ich bin da eher talentfrei. Und mir fehlt dazu wirklich die Ruhe. Aber das mit den Tassen, das könnte ich mal versuchen…
    Liebe Grüße, Stephi

  • Antworten
    FeeMail
    21. Januar 2014, 09:48

    Ich müsste auch mal in meinen alten Zeichnungen wühlen. Ich kann dann auch nie glauben, dass die von mir sind ;)!

  • Antworten
    an ie
    21. Januar 2014, 10:21

    Tolle Zeichnungen! Mit dem Porzellanstift hab ich auch ne Weile gebraucht. Gerade schreiben ist tricky. Hab festgestellt, dass sich dafür am besten ein feiner Konturenstift eignet… viel viel besser als die dickeren, die sind ja eher zur Flächengestaltung.
    http://www.idee-shop.de/shop/de/dieprodukte/Hobbyfarben/PorzellanKeramikfarben/PorcelainPainterKonturenstiftschwarz.html
    Das ist mein Stift und ich bin zufrieden damit.
    Lg,
    Anie

    • Antworten
      Annette blick7
      21. Januar 2014, 19:43

      Ahhhh! Danke für den Tipp. Ich hab hier so richtig breite Stifte und tu mich echt schwer. Vielleicht sollte ich mir einen feineren besorgen. Werd's probieren…

  • Antworten
    catousprovinznotizen
    21. Januar 2014, 11:12

    Liebe annette,

    ich habe im letzten Urlaub auch mal wieder die Stifte in die Hand genommen und ein paar Zeichnungen vom Urlaubsort gemacht. Angeregt durch Dein Herzblutprojekt schleppe ich momentan auch wieder jede Menge bunter Fine-liner mit mir rum, aber ich merke auch oft, dass mir die Ruhe fehlt.

    Ich habe vor Weihnachten mit Porzellanstiften Geschenke gemacht, allerdings nur Teller. Da fand ich es einfacher Masking-Tape aufzukleben, wenn ich eine gerade Linie haben wollte (siehe hier: http://catousprovinznotizen.wordpress.com/2013/12/28/weihnachtsbasteleien-nachtrag/).

    Liebe Grüße,
    Catou

  • Antworten
    noz!
    21. Januar 2014, 12:27

    Liebe Annette, hab tausend Dank für die Einblicke in die Skizzenbücher – wie sehr ich so was liebe!
    Und wieso nicht vom Foto abzeichnen? Wer sagt, dass man das nicht darf? Ich finde es so, so schön, da darfst du von mir aus das ganze Fotoalbum abzeichen 🙂

    Und der Strand ist einfach nur großartig. Ich mag diverse Bilder, die sich aus Punkten, Linien und anderen kleinen geometrischen Figuren zusammensetzen, auch wenn sie eine Heidenarbeit machen.

    Meine Skizzenbücher ruhen leider gerade etwas und heute beim Arzt war mir eher nach lesen zumute. Aber bald hole ich sie wieder hervor und dann wird weitergekritzelt.

    Liebste Grüße
    Katja

    • Antworten
      Annette blick7
      21. Januar 2014, 19:47

      :-* Danke für Dein Lob – das ehrt mich sehr!
      Ich habe mal gelernt, dass man von Fotos nicht abzeichnen darf, da das mit der Perspektive irgendwie nicht mehr stimmt und das Bild verzerrt ist und man dann etwas falsches abzeichnet und es dann noch falscher wird…
      Keine Ahnung. Vielleicht wollten die Professoren damals auch nur, dass wir an der frischen Luft zeichnen…. 😉

    • Antworten
      noz!
      21. Januar 2014, 21:05

      Hah, ich würde auch sagen, sie wollten euch eine ordentliche Portion Frischluft gönnen.
      Abzeichnen schult auf jeden Fall das Auge und führt so manches Mal zu kreativen Schüben. Ich habe schon in mehreren Büchern und Blogs gelesen, dass man einfach mal eine Runde im stillen Kämmerlein den Stift schwingend Werke anderer Künstler imitieren soll, um wieder in den Fluss zu kommen. Man sollte dies nicht gewinnbringend wie ein gewisser Herr Beltracchi betreiben, aber um die Kreativität anzukurbeln, ist das durchaus legitim. 🙂

  • Antworten
    Renate K.
    21. Januar 2014, 12:41

    Liebe Annette,
    so wie du dein Skizzenbuch hast, hab ich noch ein altes Aufgabenbuch aus der Schulzeit. Damals gab es ja noch keine fertigen, ich hatte mir selbst eins gebastelt und dort finden sich auch einige Zeichnungen und Kritzeleien. Immer mal wieder zum schmunzeln für mich geeignet ;o)
    Ich drück dir die Daumen,das du die Tassen noch schön bemalen kannst >> wo ich mir auch ziemlich sicher bin, dass du das schaffst !!
    <3liche Grüße Renate

  • Antworten
    Stoffsymphonie
    21. Januar 2014, 14:06

    Wunderschöne Zeichnungen zeigst Du da!! Ja, das mit dem Zeichnen auf den Tassen ist so eine Sache! 🙂 Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht, doch wie Du ja sagst, es läßt sich ein Glück gut abwischen! 🙂
    Ich muß mir noch was einfallen lassen für Deine Galerie!:)
    Klem
    Alice

  • Antworten
    HaseundFlo
    21. Januar 2014, 15:35

    Wow! Schöne Zeichnungen…Du solltest wieder öfters den Bleistift in die Hand nehmen. Zum Thema Porzellanmalerei kann ich Dir leider keine Tipps geben, ich habe das vor einiger Zeit auch mal probiert, leider war das Ergebnis niederschmetternd.

    LG Verena

  • Antworten
    Armida Darja
    21. Januar 2014, 16:23

    Was für tolle Zeichnungen. Ich habe leider bisher nichts so filigranes auf die Tassen gemalt also war alles im erträglichen Bereich und nicht so tragisch mit den rutschigen Tassen
    Liebe Grüße
    Armida

  • Antworten
    RAUMIDEEN
    21. Januar 2014, 16:46

    Ich mag "alte" Skizzenbücher. Ich zeichne gerne im Urlaub, dort finde ich die Muße und die Ruhe dazu. Der Dom gefällt mir besonders gut.
    Einen schönen Abend für Dich, Cora

  • Antworten
    danamas world
    21. Januar 2014, 17:07

    Deine Skizzen sind der Hammer, um diese Fähigkeit beneide ich dich grenzenlos. Ich bin da leider völlig talentfrei. Immerhin versuche ich trotzdem mich ein bisschen auszutoben indem ich meine Blogbeiträge in einem Buch samlle und ein bisschen collgwenmäßig aufhübsche. Zu deine Tassen fällt mir gerade auch nichts ein, bin im Nieselwetter-Sparbetrieb 🙂
    liebe Grüße, Dani

  • Antworten
    Julika | 45 lebensfrohe Quadratmeter
    21. Januar 2014, 17:40

    Ach wie hübsch! Ich machs viel zu selten, das Zeichnen… und immer wieder nehm ich mir vor, genau das zu änern. 😉

  • Antworten
    ahkadabra
    21. Januar 2014, 19:17

    Wow! Tolle Zeichnungen. Ich habe zwar immer wieder versucht mit einem Bleistift etwas auf´s Papier zu zaubern, aber da muss ich wohl eindeutig einsehen, dass ich in diesem Bereich keinerlei Begabung habe.
    lg
    Anja

  • Antworten
    Flowerstar
    21. Januar 2014, 19:24

    Tolle Bilder! Du hast echt eine schöne Strichführung, so schön locker. Aber wieso "macht man das mit dem Abzeichnen nicht"? Ich finde, durch Abzeichnen kann man viel lernen! Was man nicht macht, ist, zu verschweigen, dass man abgezeichnet hat, aber das machst du ja auch nicht ;).

    Liebe Grüße,
    Mareike

  • Antworten
    Astrid Ka
    21. Januar 2014, 20:23

    Verdamp lang her, verdamp lang – nämlich so lange, als ich noch mit Wolfgang Niedecken in einer Klasse in der Kölner Werkschule gesessen habe. Da habe ich richtig gut gezeichnet, Akt und alles, was dazu gehört. ( Alles was später entstanden ist, zählt für mich nicht mehr viel…) Ist halt alles anders gekommen.
    Ich finde deine Zeichnungen sehr schön. Vielleicht gibst du es ja nicht auf..
    Was macht dein Sohn?
    LG
    Astrid

  • Antworten
    Jans Schwester
    21. Januar 2014, 22:53

    Ach wie schön Du zeichnen kannst…
    Das könnt ich auch gerne 😉
    Da ich nicht so gut im Freihandschreiben bin habe ich vor einiger Zeit Porzellan bestempelt:
    http://jansschwester.blogspot.de/2013/05/porzelan-liebe.html
    Liebe Grüße,
    Kerstin

  • Antworten
    Ibrauchnix.wordpress.com
    22. Januar 2014, 06:05

    Geht mir ähnlich, auch wenn ich etwas von mir lese – ich betrachte das von außen, wie von einer Fremden…ich glaub' wenn es mal aus mir raus ist, gehört es nicht mehr zu mir…komisch, oder?

  • Antworten
    ars pro toto
    28. Januar 2014, 10:20

    Wow, über Tine bin ich bei Dir gelandet und ich bin total begeistert! Wunderwunderschöne Skizzen! Und Dein ganzer Blog einfach ein Traum! An Deiner großartigen Herzblutprojekt-Aktion muss ich deshalb natürlich teilnehmen. Ganz zufällig war mein heutiger Post ganz passend. Danke für diese Inspiration!
    Liebe Grüße
    Sonja

  • Antworten
    Tine
    28. Januar 2014, 20:45

    Liebe Annette,
    ich finde die Einblicke in deine Skizzenbücher sehr sehr schön – ich kriege richtig Lust, auch mal wieder in meinen alten Studienzeichnungen zu blättern….
    Zum Thema Porzellan hast du wahrscheinlich mit der schwersten Form angefangen – flache Teller sind wahrscheinlich leichter, die haben wir damals bemalt. aber ich hab hier auch einen Becher liegen, ich werde es mal testen 😉
    Ganz herzliche Grüße und danke für die INSPIRATION vom schönen Herzblutprojekt, ich bin nächsten Monat wieder dabei 😉

    Tine

  • Antworten
    Sabine Heimelig
    12. Februar 2014, 10:38

    mir geht da es da ähnlich wie dir. ist der kopf nicht frei, dann kommt nichts brauchbares auf papier. in anderen Situationen ergeben sich dann plötzlich bilder, von denen man vorher nicht dachte sie zu papier bringen zu können ;-). deswegen liebe ich meine Skizzenbücher so. kleine schätze zeigen sich oft erst nach dem zehnten durchblättern. dir weiterhin viel Freude beim zeichnen. liebe grüße, sabine

  • Antworten