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Mein Leben | himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt

Vier Wochen Elternzeit sind vorbei. Und ich sitze nun hier vor meinem Laptop während der kleine Mann schläft und der große Mann im Auftrag der Familie unterwegs ist. Wir haben eine ganz wunderbare, erholsame Zeit in der Toskana verbracht und ich hatte sehr viel Zeit zum Nachdenken. Immer und immer wieder habe ich an meinen einzigen Wunsch im Rahmen der #alleswirdgut2014-Liste denken müssen: Glücklich sein. Ich habe viel über mich und mein Leben nachgedacht. Über mein Leben 1.0 und mein Leben 2.0 hier. Und während ich hier sitze und tippe, pocht mein Herz ganz wild, weil ich nicht weiß, ob ich diesen Post am Ende wirklich online stellen werde.

Mir geht es nämlich nicht gut. Ich bin am Ende meiner Kräfte und nur ganz wenige Menschen wissen das. Ich habe vor sieben Monaten ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Das schönste und größte Glück auf Erden. Doch bei mir war das leider nicht ganz so. Die Geburt lief ganz und gar nicht wie man sich eine “normale” Geburt vorstellt. Die Zeit im Krankenhaus war die schlimmste meines Lebens bisher. Der Geburtstag vom kleinen Mann für mich leider überhaupt nicht der schönste Tag im Leben – das große Mutterglück hat eine Weile auf sich warten lassen. Und auch wenn alle Menschen immer sagen: “das Wichtigste ist doch, dass das Kind gesund ist”, darf man die Mama dahinter nicht vergessen. Ja, es stimmt. Der kleine Mann ist das Wichtigste für mich und ich bin unendlich dankbar, dass wir ihn haben dürfen. Aber ich bin seit Verlassen des Krankenhauses ein Häuflein Elend.

Jetzt gibt es Menschen und auch Ärzte, die mich anlächeln und sagen, dass doch nun alles gut ist, Monate nach der Geburt. Nach dem Motto: “Die Zeit heilt alle Wunden.” Da habe ich letztens eine Tasche gesehen mit dem viel passenderen Spruch: “Die Zeit heilt einen Scheißdreck.” Der kleine Mann wächst und gedeiht prächtig, über das übermächtige Thema Stillen müssen wir endlich auch nicht mehr sprechen und das Familienleben hat seinen Lauf genommen. Jetzt ein bisschen weniger Kuchen essen und dann wird das auch noch mit dem Babyspeck. Dass ich aber noch immer so unglaublich müde und kraftlos bin, dass ich manchmal nicht weiß, wie ich den kleinen Mann nur hochheben kann ohne selbst zusammen zu brechen, dass Freundetreffen für mich richtig anstrengend ist, dass alle Muskeln schmerzen, dass ich seit Verlassen des Krankenhauses nicht ein halbes Kilo abgenommen habe, obwohl ich Sport mache und mit einer Ernährungsberaterin zusammen arbeite, dass ich ständig irgendwelche Schmerzen habe, dass ich heute schon Angst habe, welche Wehwehchen morgen noch dazu kommen, das versteht irgendwie keiner. “So ein Leben als frisch gebackene Mutter ist anstrengender als man sich das vorher vorgestellt hat” höre ich dann. Ja, mag sein, dass viele Mütter zu kämpfen haben. Ich kenne all die schlauen Sprüche: “Jeder hat im Leben sein Päckchen zu tragen.” “Mit einem Kind ist nichts mehr, wie es vorher einmal war.” Mein Körper spielt aber verrückt und ich fühle mich total machtlos.

Seit gut drei Jahren weiß ich, dass ich Hashimoto habe. Eine Autoimmunerkrankung, bei der der eigene Körper die Schilddrüse zerstört. Ich nehme Tabletten, damit der Zerstörungsprozess gestoppt wird. Meine Ärztin hatte damals den Verdacht, als ich ihr meine Symptome schilderte: Müdigkeit, Frieren, Traurigkeit, Probleme mit dem Gewicht. Sie schickte mich zu einem Spezialisten und der damals behandelnde Arzt sagte mir, dass mit der Einnahme der Tabletten nun alles gut wird und ich bloß nichts im Internet über Hashimoto lesen solle – alles Panikmache. Ich war ein braves Mädchen und folgte dem Rat des Arztes. Heute weiß ich: Ich war schön blöd und werde mich nie wieder auf eine Aussage nur eines Arztes verlassen.

Da ich seit der Geburt trotz Einnahme der Tabletten wieder die gleichen Symptome habe wie vor der Hashimoto-Diagnose, meine Ärztin nun auch nicht mehr weiter weiß (die Forschung ist da irgendwie leider nicht weit), habe ich mich selbst auf die Suche gemacht. Denn wenn es sich für eins wirklich lohnt zu kämpfen, dann ist es der eigene Körper und die eigene Gesundheit. In den vergangenen Wochen habe ich zwei Bücher gelesen und ein wenig recherchiert. Und siehe da, ein Tablettchen alleine kann kein Allheilmittel sein. Auch wenn die Laborwerte gut aussehen, ist es nicht unüblich, dass man sich trotzdem besch… fühlt.

Ich befasse mich jetzt mit mir und meinem Körper, damit ich verstehe, was sich da tut und damit ich dann handeln kann. Gleich nach dem Urlaub habe ich mir Zahnpasta ohne Fluorid gekauft und Zahnöl bestellt. Ein erster kleiner Schritt. Und mit vielen weiteren kleinen Schritten werde ich jetzt für mich und meinen Körper sorgen. Gestern und heute war ich bei einer neuen Ärztin und man hat mir gefühlt 2 Liter Blut abgenommen um alle Blutwerte zu erheben, die ich jetzt wissen will. Das Blut ist nun auf dem Weg ins Labor und ich warte mit Herzklopfen und Angst. Großer Angst, dass es wieder heißt, dass alles in Ordnung ist. Denn nur weil die Laborwerte in den vergangenen Monaten immer sagten, dass der Schilddrüsenwert in Ordnung ist, heißt das noch lange nicht, dass es mir gut geht. Und bis es mir nicht gut geht, werde ich weiter forschen und täglich kämpfen. Gegen die Müdigkeit und Kraftlosigkeit und all das im Moment Deprimierende. Denn erst wenn es mir wieder besser geht, kann ich das Leben in vollen Zügen genießen und glücklich sein.

Einige werden sich jetzt sicherlich fragen, warum ich das hier schreibe. Kann es doch nun die ganze Welt für immer und ewig im Internet lesen. Tja. Genau deswegen bin ich mir ja seit Wochen unsicher, ob ich das hier thematisieren will oder nicht. Aber: Der Blog gehört zu mir. Das bin ich. Da steckt so viel Tolles von mir. Und da ich im Moment einen kleinen Funken Hoffnung habe, dass sich auch meine Gesundheit wieder zum Guten wendet und mein Leben einfach davon im Moment bestimmt wird, hat meine Geschichte hier einen Platz verdient. Vielleicht werde ich hier und da berichten, was mir nun gut tut und wie ich Schritt für Schritt wieder fit werde. Vielleicht werde ich aber auch nie wieder darüber schreiben.
Damit das Bloggen aber nicht auch noch zur Last wird, was es in den letzten Monaten leider wurde, habe ich nun beschlossen, dass ich nur noch das blogge, was mich gerade beschäftigt und was es zu erzählen gibt. Ohne großen Plan dahinter und ohne viele to-do-Listen. Ohne tausend Mal umschreiben, Fotos neu machen, Selbstzweifel und große Vergleiche mit anderen Blogs. Ich mach jetzt mein Ding. Auch wenn das für viele Leser vielleicht bisher nicht so aussah – jeder Post wurde hier irgendwie künstlich verkompliziert. Damit auch ein wenig Druck genommen wird, werde ich das Herzblutprojekt zurück schrauben. Nicht mehr wöchentlich – vielleicht monatlich. Und wenn es einen Monat lang nicht passt, dann eben später wieder. Weil ich in letzter Zeit keinen Spaß mehr daran hatte. Und das Wichtigste im Moment ist, dass ich mir nicht noch zusätzlich Druck mache, wo es überhaupt nicht notwendig ist. Ich konzentriere mich jetzt einen Sommer lang nur auf mich und was mir gut tut. Das ist eine der schwierigsten Aufgaben seit langem.

So. Und jetzt sagt was. Bitte.

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63 Kommentare

  • Antworten
    FeeMail
    5. Juni 2014, 16:20

    Hallo, liebe Annette,

    ich freue mich wieder etwas von dir zu hören, ich habe dich schon vermisst.
    Ich kann gut nachfühlen, wie es dir geht, und finde es völlig richtig, darüber zu sprechen.
    Neben der MS habe ich auch Hashimoto und manchmal weiß ich gar nicht, woher die Symptome kommen, die ich so habe. Gerade die bleierne Müdigkeit und die Kraftlosigkeit, die bei mir zum Großteil auf eine MS-bedingte Fatigue zurückgeführt werden, könnten genauso auch von der Schilddrüse induziert sein. Aber man weiß es eben nicht genau, so lange die Werte ok sind, heißt es ja immer, man sei da gut eingestellt. Ich hoffe sehr, dass du für dich eine Lösung findest mit der es dir besser geht. Und falls du irgendeinen tollen Trick findest, würde ich mich freuen, wenn du ihn mit mir teilst :)!
    Was den kleinen Mann angeht und deine Erfahrungen mit seiner Geburt und der Zeit danach, hoffe ich, dass dich die schlechten Erfahrungen nicht allzu fern von im halten. Und dass es von Tag zu Tag ein bisschen besser wird. Ich für meinen Teil kämpfe aufgrund meiner Symptome seit Jahren mit der Frage, ob ich Kinder bekommen soll oder nicht. Und ich bin noch immer nicht richtig weiter.
    Was den Blog angeht, habe ich mir ja auch seit Anfang des Jahres eine entspanntere Herangehensweise verordnet und es geht mir viel besser damit. Ich hoffe, dass auch du die Freude daran zurückgewinnst. Ich fände es schade, auf deinen Blog verzichten zu müssen :)!

    Fühl dich gedrückt und ganz liebe Grüße, Fee

  • Antworten
    PamyLotta
    5. Juni 2014, 17:19

    Liebe Annette,
    dass ich das diese Woche nun schon zum zweiten Mal lesen muss, ist irgendwie schon komisch…. kennst Du Scharly??? hast Du es schon mitbekommen???? Sie hat das allergleiche und sich auch in ihrem Blog diese Woche geoutet…. falls Du sie nicht kennst, schau mal hier:

    http://scharlyandersistanders.blogspot.de/2014/06/das-leben-ist-manchmal-nicht-so-wie-es.html

    Als ich Deine Symptome gelesen habe, war mir sofort klar, was Du hast…. ich selbst habe seit meinem 17. Lebensjahr eine ordentliche Schilddrüsenunterfunktion… bin zwar auch durch die Hormone, die ich zeitlebens nehmen muss "gut eingestellt", aber die Werte haben nicht immer was mit meinem Befinden zu tun… im Moment kämpfe ich auch wieder unglaublich mit der Müdigkeit und Kraftlosigkeit… auch oft das Gefühl des überfordert seins. Im Übrigen waren meine Werte nach der Geburt meines kleinen Mannes so schlecht wie nie… ich glaub, das hat fast 2 Jahre gedauert, bis ich wieder im Normwert war.

    Ganz wichtig: setz Dich bitte bloß nicht unter Druck!!! Weder hier, wegen irgendwelcher Posts, irgendwelchen hübschen Fotos oder sonst was… aber auch nicht im realen Leben… Nimm Dir die Auszeiten, die Du brauchst, hör auf Deinen Körper und achte auf Dich! Was für mich unglaublich wichtig war, ist die Tatsache zu wissen, was ich da überhaupt habe… das hat mir unglaublich weitergeholfen um nicht irgendwann selbst an mir und meiner Leistungsfähigkeit zu zweifeln.

    Ich wünsche Dir alles alles Gute…. mach Dir bitte keinen Stress und lass in den Abständen, die für Dich richtig sind, von Dir hören.

    Mach es ganz arg gut und lass Dich drücken
    Pamy

  • Antworten
    Nord und Süd
    5. Juni 2014, 17:38

    Liebe Annette!

    Am liebsten würde ich Dich jetzt ganz fest in den Arm nehmen! Deine Worte sind mir sehr zu Herzen gegangen und es tut mir so leid dass Du Dich in den vergangenen Monaten so quälen musst. Ich hoffe sehr dass sich jetzt langsam aber stetig alles zum besseren wendet und Du ganz bald wieder unbeschwert lachen kannst! Am allerwichtigsten ist es dass Du Dir zusätzlich zu Deiner Krankheit von niemandem einen Druck machen lässt wie Du Dich fühlen oder verhalten solltest. Am allerwenigsten von Dir selbst! Und das ist wohl das schwierigste an der Sache!

    Eine meiner liebsten Freundinnen hat auch Hashimoto und wusste nichts von der Erkrankung bis es ihr richtig schlecht gegangen ist und sie massive körperliche Symptome und einen Burn-out hatte. Da ich sie durch diese Phase seit Jahren begleite weiss ich ein bisschen wie hart dieser Weg ist und ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und ganz viel Kraft auf Deinem Weg!
    Der Spruch "Everything will be okay in the end…" ist mein Lebensmotto und daran muss man wirklich fest halten. ES WIRD ALLES GUT! Und dann scheint wieder nur die Sonne für Dich und es hängen keinen dunklen Wolken davor.

    Bis dahin schicke ich Dir haufenweise gute Gedanken und die allerliebsten Wünsche! Wenn ich Dir irgendwie helfen kann – und sei's nur einen Kuchen backen! – dann BITTE lass es mich wissen!
    Ich drück Dich – virtuell – ganz fest!
    Alles Liebe,
    Kristin

    P. S. Kennst Du Scharlyklamotte? Sie hat vor kurzem auch die Diagnose Hashimoto bekommen und darüber geschrieben. Vielleicht hilft Dir der Austausch?http://scharlyandersistanders.blogspot.de/2014/06/das-leben-ist-manchmal-nicht-so-wie-es.html

  • Antworten
    Astrid Ka
    5. Juni 2014, 17:41

    Liebe Annette, eigentlich haben Fee und Pamela ( die sicher viel berufener sind, sich zum Thema zu äußern ) schon vieles von dem gesagt, was mir durch den Kopf ging, nachdem ich deinen Post gelesen habe.
    Ich finde es großartig, dass du dich hier offenbarst, denn ich habe bei dir nicht so oft kommentiert, weil ich deine Posts immer so perfekt fand und in mir der Wunsch aufkeimte, auch so einen tollen Blog zu führen. Nun weiß ich, dass du dir ganz viel Druck und damit nicht unbedingt gut getan hast. Das macht dich sehr menschlich und anziehender, als es die schönen Posts vermochten. Und ich wünsche dir von Herzen, dass du einen Modus bei der Bloggerei findest, der bekömmlicher für dich ist als der bisherige.
    Was das erste Jahr mit einem Baby anbelangt, kann ich nur beitragen: Es ist so, dass man ausgelaugt ist, die Figur nicht mehr die wird, die frau hatte usw. An den Töchtern habe ich nur auch immer wieder erlebt, dass frau im Leben mit einem Kleinkind, mit dem man immer mehr kommunizieren kann, doch wieder mehr zurückbekommt, die Freude am Kind zunimmt, das 2., 3., 4. Jahr einfacher wird. Ich hoffe das auch für dich.
    Es grüßt dich ganz herzlich & wünscht dir alles, alles Gute auf der Suche nach den adäquaten Therapien
    Astrid

  • Antworten
    Katharina
    5. Juni 2014, 18:22

    Liebe Annette,
    ich finde das toll, daß Du das hier so offen schreibst. Ich habe selber drei Kinder und gerade die Geburt von der Großen war alles andere als gut. Ich hatte nach jeder Geburt heftig mit Hormonumstellungen zu tun. Bei jeder zeigte sich das anders. Von Haarausfall bis zum Quinkeödem. Es gab auch die Phasen, wo nichts mehr ging.
    Dein Leben wird durcheinandergewirbelt, Dein Körper noch mehr. Die einen vertragen das gut, die anderen weniger. Das ist nichts, wofür man sich rechtfertigen muß. Laß Dir Zeit, nimm Hilfe an und bitte aktiv um sie. Wenn es Dir gut geht geht es Deiner Familie gut. Such Dir einen Arzt, der zu Dir paßt und wenn Du viele Anläufe brauchst. Irgendwann wirst Du einen finden, der Dich ernst nimmt, Ahnung hat und Dir helfen kann.
    Ich wünsche Dir sehr, daß Du Dein Gleichgewicht wiederfindest und Du den kleinen Mann noch mehr genießen kannst, denn diese Zeit ist auch so kostbar!
    Liebe Grüße
    Katharina

  • Antworten
    Anne /aenneckenstarwalker (instagram)
    5. Juni 2014, 18:49

    Hallo Annette,

    wir haben noch nie geschrieben oder ähnliches. Jedoch folge ich dir seit einiger Zeit bei instagram und fand in der letzten Zeit eure gemeinsame Elternzeit wunderbar.
    Das hier zu lesen finde ich wunderbar ehrlich und mutig. In letzter Zeit und auch durch einige Instagram-Feeds und Blogs wird mir dieses "alles ist total supi"-Feeling fast ein wenig zu viel. Wie auch bei dir die Antworten, die alles ein Stück weit runter spielen. Wenn es dir so geht, dann ist das in Ordnung. Außerdem find ich es toll, dass du dir dessen bewusst bist und das für dich angehen möchtest! Mach es und nimm dir auch Zeit für dich.
    Ein Kind kann nur glücklich werden, wenn die Eltern das auch sind.
    Ich wünsche dir unbekannterweise alles Liebe und Gute, viel Geduld und Mut und freue mich gelegentlich hier mal wieder was von dir lesen zu können. Und bei Instagram seh ich dich ja auch!

    Herzliche Grüße
    Anne

  • Antworten
    danamas world
    5. Juni 2014, 18:54

    Das ist ein wirklich mutiger Schritt von dir, hier so offen zu schreiben und ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem sicherlich noch langen und steinigen Weg. Aber ich bin mir auch sicher, dass du das schaffst. Ich werde deinem Blog auch treu bleiben wenn du nur ab und zu etwas schreibst, lass dich da bloß nicht unter Druck setzen! Versuche positiv zu denken und vor allem versuche an DICH zu denken!
    Sei ganz fest umarmt und herzlich gegrüßt,
    Dani

  • Antworten
    beetelino
    5. Juni 2014, 18:58

    So jetzt sitz ich hier mit Mineralwasser in den Augen, denn obwohl ich dich gar nicht kenne und deinen Blog wohl zum ersten Mal lese, ist mir deine Geschichte so richtig ins Herz gegangen. Der Druck immer perfekt zu sein und alles reibungslos hin zu bekommen ist in der heutigen Zeit leider viel zu groß und auch ich erwische mich täglich mit der Angst zu versagen. Wenn dann noch eine Krankheit dazu kommt mag ich mir gar nicht vorstellen wie schwer das ist – was aber auch zeigt wie viel Kraft eigentlich in dir steckt dass du das die letzten Monate gemeistert hast! Ich wünsche dir genau das: viel viel Kraft und natürlich dass du glücklich wirst, dass du für dich herausfindest was dir gut tut und was nicht und den Mut hast deinen Weg zu gehen! So, während ich das hier tippe verkokeln grad die Kartoffeln im Ofen – aber was solls, nicht jede Kartoffel kann dem Anspruch 'perfekt' gerecht werden. Hauptsache mit Liebe gemacht :-D:-D

    Liebe Grüße,
    Eva

  • Antworten
    Armida Darja
    5. Juni 2014, 19:05

    Liebe Annette,
    ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Eigentlich wollte ich nur kurz ein paar Blogs auf dem Handy lesen aber dein Post hat mich so bewegt, dass ich jetzt den Laptop nochmal hochgefahren habe um dir etwas Mut, Geduld und Hoffnung zuzusprechen.
    Abgedroschene Sprüche wie das wird schon mit der Zeit kann ich mir an dieser Stelle sicherlich schenken.
    Ich finde es sehr mutig und einen tollen Schritt dass du so offen gesprochen hast.
    Ich kann dir nur sagen dass du es richtig machst, es ist dein Blog und dein Leben. Du kannst schreiben und posten was und wann du willst und es sollte zu keinem Zwang werden der unnötig verkompliziert wird
    Und ein Blog muss ja nicht immer die perfekten Bilder haben die 5x umgestellt werden müssen und vor allem sollte er Spaß machen und kein Zwang sein, denn die Gesundheit geht vor.
    Und du hast ja schon einen Schritt in Richtung deiner Gesundheit getan nämlich die Zahnpasta bestellt auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist und für dich entschieden aus der Bloggerwelt einen Schritt zurückzutreten.
    Sicherlich ist die Gesundheit des kleinen Mannes sehr wichtig aber deine Gesundheit ist es auch.
    Versuche an dich zu denken, den Rückhalt deiner Familie zu genießen und auch kleine Schritte wie Zahnpasta sind doch schon ein Erfolg es müssen nicht immer die riesen Schritte in die richtige Richtung sein.
    Ich wünsche dir das alles gut wird und du den richtigen Lebensrhythmus findest für dich.
    Lass dich nicht unterkriegen.
    Liebe Grüße
    Armida

  • Antworten
    Glücks Bringerei
    5. Juni 2014, 19:05

    Hallo, quäle dich doch nicht mit Sachen, die du nicht machen möchtest. Mir wird oft auch alles zuviel und ich hab nix mit der Schilddrüse (hoffe ich zumindest)!? Geniesse den Sommer, dein Kind und mache das, was dir Spaß macht! Hoffentlich ist die Ärztin kompetenter! 😉 lg und kopf hoch, tina

  • Antworten
    Stadt oder Land Eltern
    5. Juni 2014, 19:08

    Die lieben Kommentare hier, haben schon alles gesagt. Ich wünsche dir alles Gute und würde dich gerne in den Arm nehmen und dir ebenfalls versichern, dass am Ende alles gut wird.
    Liebe Grüße, Antonia

  • Antworten
    melanie garanin
    5. Juni 2014, 19:45

    Ach, liebe Annette!
    Ich wünsche dir sehr, das alles bald wieder normal wird, nicht mehr anstrengend und vor allem nicht mehr deprimierend. (das einzige, was ich kenne, allerdings hatte ich immer VorGeburtsdepressionen…) Von aussen und über den Rechner kann man schlecht helfen, aber an dich denken tue ich ganz fest und schicke dir Kraft und Stärke per Geist. Das geht. Glaub mir.
    Liebste Grüsse!

  • Antworten
    noz!
    5. Juni 2014, 19:57

    Liebe Annette,

    ich lese jetzt nicht erst alle Kommentare, sondern schreibe lieber später noch etwas dazu (falls nötig). Denn mir brennt nach deinem letzten Absatz bezüglich des Bloggens nur eines auf den Lippen: BRAVO!!!
    Nein, nicht, weil ich mich dann nicht ärgern muss, dass ich so schnell mit lesen nicht nachkomme, sondern weil es wieder ein Mensch mehr verstanden hat, dass das Leben 2.0 ganz weit hinter Leben 1.0 kommt.
    Seit meinem beruflichen Disaster im Februar/März wurden bei mir die Hebel umgelegt und mir bewusst, wieviel Leben draußen tobt (oder wie wenig in jenem Moment) und dass das Blog das letzte war, was mich irgendwie gerufen hat.
    Ja ich gebe zu, dass es manch einem unfair erscheinen mag, einfach so wegzubleiben, wie ich es getan habe, aber wenn man noch nicht mal die Kraft hat, eine beschissene Zeit auch nur annähernd in nette Worte zu packen, dann ist es schon ganz arg bergab gegangen und höhste Eisenbahn, die Reißleine zu ziehen.

    Ich kann deinen Ruck an der Reißleine nur begrüßen, denn es gibt Wichtigeres, als ein schön geführtes Blog. Und wer das nicht verstehen kann, der tut mir leid.

    Für alles andere, meine Liebe, wünsche ich dir Kraft und Stärke und dass es Ärzte gibt, deren Kompentenz über "Ihre Blutwerte sind in Ordnung, es ist nichts." weit hinaus geht!
    Ich wünsche dir aber vorallem, dass dir diese Krankheit keine Angst macht, sondern du/ihr einen Weg findet mit ihr zu leben.

    Ich nehme dich ganz herzlich in den Arm und hoffe, dass wir uns, falls ihr im Juni nach Dresden kommt, auf der Streuobstwiese sehen … es wird Kaffee und Kuchen geben und jede Menge Auszeit und Verwöhntwerden für dich. Versprochen.

    Allerliebste Grüße
    Katja

  • Antworten
    Anonym
    5. Juni 2014, 20:07

    Liebe Annette,
    ich kann jetzt gar keinen langen Text schreiben…aber dein Eintrag hat mich sehr berührt, da ich dir und deiner kleinen Familie nun eine Weile per Blog nahegekommen bin. Gut, dass du "uns" über deine aktuelle Lage informierst! Ich wünsche dir viel Kraft für dich und die nächsten Schritte!!
    Herzliche Grüße!
    Sabine

  • Antworten
    Hanna | Geschenkliebe
    5. Juni 2014, 20:38

    Liebe Annette,
    Hut ab für diesen Schritt. Ich wünsch dir ganz viel Kraft, Mut und Zuversicht. Toll, dass du jetzt selbst recherchierst und den Arzt gewechselt hast. Zahnpasta ohne Flourid nehm ich auch schon länger und es ist wirklich übel, was einem manchmal eingeredet wird, was gesund sein soll. Du kennst dich im Internet aus und kannst "gute" von "schlechten" Quellen unterscheiden, also los, recherchier, schreib andere Betroffene an und hol dir Tipps. Allein das Gefühl mit dem Mist nicht allein zu sein, ist doch manchmal schon Gold wert. Blog wann und wie du möchtest, wetten, dass die meisten Leserinnen bleiben werden? Ich wünsch dir alles alles Gute! Hanna

  • Antworten
    Eva
    5. Juni 2014, 20:44

    Liebe Annette,
    als lange stille Leserin sage ich nun sehr gerne etwas. Ich lese hier nicht mit, weil alles perfekt ist, sondern weil ich deine Art und dich als Mensch schätzen gelernt habe.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei, auf dich zu hören und nur zu tun, was dir gut tut. Ich würde mich freuen, wenn Bloggen dazugehört (einfach weil ich gerne von dir lese) – aber wenn nicht, ist das auch mehr als in Ordnung.
    Liebe Grüße,
    Eva

  • Antworten
    limeslounge
    5. Juni 2014, 21:37

    So. Und da sag ich gerne was: Danke 🙂
    Liebe Annette, es macht Dich supersympathisch, dass Du das hier geschrieben hast.
    Abgesehen davon, dass ich immer mag, w i e Du etwas schreibst.
    Ich freue mich ungemein, hin und wieder einen blog zu finden, der nicht auf Hochglanz poliert ist und nur heile Welt zeigt. Natürlich will ich auch nicht n u r lesen, was bei anderen alles Mist ist, aber wenn ich sehe, was andere (angeblich) anscheinend alles so mühelos schaffen, in allen Bereichen alles perfekt, dann zieht mich das eher runter, dann fühle ich mich tatsächlich manchmal minderwertig – denn ich schaffe es oft tagelang nicht, an irgendeinem DIY zu arbeiten, zu häkeln oder anderes – geschweige denn im Haushalt alles so zu haben wie ich es gerne hätte. Sehr viel lieber ist es mir da, wenn ein bisschen der echte Mensch durchkommt, sich auch mal mit seinen Schwächen, Ärger, Bedenken und Sorgen zeigt oder sonst irgendwie etwas Persönliches, Persönlichkeit und Individuelles preis gibt. Natürlich würden viele nicht so privat schreiben. Aber bist Du viele, oder alle, oder andere? Du bist Du und ich finde es toll, dass Du den Schritt gewagt hast.
    Und ich verstehe Dich so gut, auch wenn bei uns eigentlich nicht ich die Kranke war.
    Mein Sohn kam fünf Wochen zu früh auf die Welt, am zweiten Tag zu Hause habe ich ihn scheinbar leblos aus dem Bettchen heben müssen und erst zwei Etagen weiter unten riss er die Ärmchen hoch und schnappte nach Luft. Dieser tiefe Schock saß tief. Sitzt tief. Eine lange Zeit mit vielen Krankheiten, einigen Operationen und drei Jahre keine Nacht mit mehr als zwei, drei Stunden Schlaf am Stück haben an meinen Kräften gezehrt, und da war ja auch noch das große Mädchen, die Anspruch auf meine Zuwendung und Zeit hatte. Dass ich mich Jahre später noch nicht von diesem Schlafmangel und diesem Trauma erholt hatte, völlig kraftlos, lustlos, wahrscheinlich depressiv und manchmal voller Todesangst war (und die ist bis heute latent anwesend), das wurde nicht verstanden. Von engsten Familienangehörigen und Freunden nicht. Nein, dort wurde nur gesehen, dass es uns finanziell gut geht, dass ich nicht wieder arbeiten gehe, all das Oberflächliche. Tatsächlich fielen auch mal Kommentare wie ´jetzt stellst Du Dich aber an" oder "daran wird das ja jetzt wohl nicht mehr liegen".
    Entschuldige, dass der Kommentar so lang wurde, aber gerade kommt alles wieder hoch. Und ich heul glaub ich jetzt ein bisschen, für Dich und für mich… liebe Grüße und die besten Wünsche, dass es bald wieder aufwärts geht,
    schickt Dir Petra

  • Antworten
    Anonym
    5. Juni 2014, 22:17

    Hallo Annette,

    ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass es dir bald besser geht. Hast du dich schon einmal auf Epstein-Barr-Virus testen lassen? Meine Schilddrüsenwerte haben damals auch nicht gestimmt, ich war unendlich müde und schwach, hatte Muskelschmerzen usw. Vielleicht liege ich auch total falsch, aber es kam mir einfach so bekannt vor.

    Liebe Grüße
    Nela

  • Antworten
    Lea von daspapierlabor
    5. Juni 2014, 22:25

    Liebste Annette,

    ich schicke dir Liebe und Kraft. Ich denk ganz fest an dich.
    Und….Oscar Wilde hat Recht 🙂

    Kuss, Lea

  • Antworten
    *nane
    6. Juni 2014, 04:30

    Liebe Annette,
    auch ich lese regelmäßig bei Dir und finde es richtig gut, dass Du über Deine momentane Situation berichtest, denn: manchmal hilft es auch ein wenig, wenn man sich alles von der Seele schreibt !
    Sicherlich geht es Dir dadurch körperlich nicht unbedingt besser, aber Deine Leser wissen jetzt wie es Dir gerade geht und Du bekommst viel positives Feedback und das tut gut !

    Im Leben ist das allerwichtigste, dass es einem gut geht, die Gesundheit einigermaßen im grünen Bereich ist und deswegen ist es genau richtig, dass Du Dich genau darum kümmerst und alles andere zweitrangig ist, allen Druck soweit es nötig ist abbaust und die nicht so wichtigen Dinge einfach mal egal sind !

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass alles wieder in´s Gleichgewicht kommt, dass Deine Recherchen von Erfolg gekrönt sind, die neue Ärztin Dir helfen kann und es Dir bald wieder sehr viel besser gehen wird !

    Herzliche Grüße
    Christiane

  • Antworten
    Katrin
    6. Juni 2014, 07:15

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Sommer. Achte auf Dich, Tu Dir Gutes, lass Dich verwöhnen. Ich schicke Dir ganz viele gute Energie, hab zur Zeit was übrig!!! Die besten Wünsche für Dich!!!
    Katrin
    Ich finde das unbeschreiblich mutig, das Du hier so offen bist!!! Einfach authentisch und echt!

  • Antworten
    ... Bimbi
    6. Juni 2014, 07:20

    Schon lange stört mich, dass Blogland immer nur über Perfektion berichtet. Ich selbst hatte eine schlimmes Erlebnis im Herbst über das ich gerne hätte schreiben wollen, aber traute mich nicht (bis jetzt!), weil es nicht in die heile Welt des Bloggens passt.
    Ich finde es gut, dass Du Dich entschlossen hast über DICH zu schreiben, nicht auf Wolke Sieben sondern so wie's ist. Meine Hoffnung war, dass Du viele Kommentare bekommst von Menschen die sich vielleicht auch mit diesem Thema auseinandersetzen müssen und als ich sah Du hattest schon 20 Kommentare wusste ich Du bist auf dem richtigen Weg.
    Es ist unheimlich wichtig auf Deinen eigenen Körper zu hören, denn nur Du weisst am Besten wenn sich etwas nicht richtig fühlt. Ich würde mehrere Spezialisten aufsuchen und mich nicht davon abbringen lassen und allem nachgehen was Dir vielleicht helfen könnte.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft auf Deinem Weg und alles, alles Gute.

    Be true to yourself.

    Bimbi x

  • Antworten
    Emma
    6. Juni 2014, 07:31

    Liebe Annette,… erstmal drück ich dich virtuell ganz feste… und zweitens..ja dein Blog, dein Tempo dein Inhalt..und das ist gut so..!gut geschrieben.. und zu dem Mama-Sein: ich kann Dir nur ein paar Worte aus meiner Erfahrung sagen: die Zeit heilt keine Wunden..nein die Zeit lässt dich an den Aufgaben wachsen! meine Erfahrung..du weisst ja ich hab 3 Kinder..und es war und ist kein Zuckerschlecken..und ich war gefühlte 2 Jahre meines Lebens nur müde..und das ohne Hashimoto…einfach nur müde..ich schau mir manchmal die Kinder an und mein Herz geht voller Liebe auf..aber keine 30 sec. später denke ich..die gehen sowas von pünktlich ins Bett..ich bin durch..müde… ich muss mich mal hinsetzen..und zwar alleine! Es ist sauschwer wenn sie noch so klein sind sich die Auszeiten zu nehmen die man braucht..ich kenn das..manchmal wünschte ich mir dass ich die Erfahrung die ich mit 3 Kindern habe..schon beim ersten gehabt habe..aber wie ich schon schrieb…man wächst mit der Zeit an den Aufgaben.. es wird tatsächlich alles irgendwie leichter..liegt wohl an der Routine..am Time-Management.. oder "Resignation" weil man manchmal doch nicht alles perfekt machen kann…aber man wird ein Improvisationstalent….das ändert aber nichts an dem wie DU dich fühlst..und da rede ich nicht von ein paar Kilos mehr oder weniger..nein..so was dein Bauch sagt..hör gut zu .. das ist für mich der beste Ratgeber den ich hatte und habe…und was Hashimoto angeht..ich hab einige Freundinnen die das haben..(in den letzten Jahren wird das gefühlt immer mehr..) sie haben vieles umgestellt.auch ernährungstechnisch..und ihnen geht es mittlerweile wirklich ganz gut..ich denke man sollte sich natürlich nicht verrückt machen aber sich mal zu informieren und Erfahrungen anderer zu lesen kann doch nicht schaden..ich wünsch Dir alles gute..und dass es Dir bald besser geht..liebe Grüße emma

  • Antworten
    knobz
    6. Juni 2014, 08:22

    Puh – da erkenne ich einiges von mir wieder.
    Ich habe ein furchtbares Jahr hinter mir. Natürlich sagt man das normalerweise niemandem…. Schließlich hatte ich ja nicht Krebs oder etwas ähnlich abscheuliches. Ich hatte irgendeinen Infekt und bin dann einfach nicht mehr auf die Beine gekommen. Waren die Kinder morgens aus dem Haus waren musste ich mich hinlegen. Ich konnte einfach nicht mehr. Und trotzdem mussten die Alltäglichkeiten irgendwie erledigt werden. Ständig hat mein Körper irgend ein neues Problem entwickelt und ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen, wurde behandelt oder weitergeschickt. Aber Sympthome verschwanden nur kurz oder etwas neues poppte auf. Alle Kraft die ich noch hatte, habe ich aufgebracht um die Arzttermine zu absolvieren… Blog, berufliche Entwicklung und Aktivitäten habe ich total zurückgestellt. Alles drehte sich nur noch um Krankheiten. Irgendwann bin ich noch mal zu meinem Hausarzt und habe gefragt, was ich jetzt noch machen soll. Und was sagt er? Er hätte auch keine Idee mehr. Super.
    Auf meine Bitte wurden die Vitamin-D Werte kontrolliert – waren nicht in Ordnung und nehme ich jetzt ein. Das hat ein wenig geholfen.
    Nach diesem Termin habe ich alle noch ausstehenden Arzt-Termine abgesagt und bin zum Homöopathen gegangen. Ich wollte jemanden, der meinen Körper als Ganzes versteht und nicht nur ein Symptom behandelt. Bei ihm bin ich jetzt seit etwa 2 Monaten in Behandlung und langsam geht es meinem Körper besser.
    Vielleicht ist das ein Weg für dich?
    Ich habe auch seit knapp 20 Jahren eine eingestellte Schilddrüsenunterfunktion. Und obwohl ich im Alltag kaum dran denke macht es mich immer wieder wahnsinnig, dass ich nie weiß woher Symptome kommen. Bin ich so krank oder kommt es von meiner Schilddrüse??? Irgendwie ist es damit schwierig das Gefühl für den Körper zu behalten.
    Leider wirkt sich das auch bei mir auf das Gewicht aus. Ich hatte sehr viel abgenommen und es ging mir sehr gut damit – in meinem "kranken Jahr" habe ich das fast wieder drauf bekommen. Das hat mich natürlich zusätzlich noch fertig gemacht.
    Jetzt gehe ich zum Yoga. Früher fand ich das immer totalen Quatsch. Jetzt sehe ich, wie gut es mir tut. Es hilft mir mein Gleichgewicht zu finden und hoffentlich auch meinem Körper wieder Kraft zu finden. Klar gibt es wichtigeres als die Kilos, aber mit zu vielen Kilos verliere ich das Gefühl für mich selbst und meinen Körper. Das bin dann nicht mehr ich.
    Du siehst – du bist nicht allein. Oft hat man das Gefühl, weil man ja auch nicht jedem erzählt, wie schlecht es einem geht. Weil man ja auch nicht so etwas richtig "greifbares" und "benennbares" hat. Und der Alltag muss irgendwie laufen.
    Leider habe ich auch noch nicht die perfekte Lösung. Aber Vitamin-D, Homöopathie und Yoga haben mich ein Stück weiter gebracht.
    Nach meinem letzten Arztbesuch habe ich beschlossen mich nicht mehr um meine Krankheiten sondern ab sofort um meine Gesundheit zu kümmern.
    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es dir bald auch ein Stück besser geht.
    Herzliche Grüße,
    Anja

  • Antworten
    Eva Gezwitscher
    6. Juni 2014, 08:28

    Liebste Annette, so lange lese ich bei dir noch gar nicht mit, war aber sofort von dir begeistert. Zu hören, dass es dir im Moment so beschissen geht, hat mich deshalb sehr gerührt und beklommen gemacht. Ich finde es schön, dass du so ehrlich bist. Und ich finde es sowas von richtig, den Blog an dein Leben anzupassen. Du machst das für dich, nicht für uns, wir dürfen nur daran teilhaben. Ich wünsche dir von Herzen (meins ist im Moment ganz schwer), dass du zu dir findest, herausfindest, was dir gut tut, den Mut hast, dir Hilfe zu holen, die Hilfe und Ärzte dir wirklich helfen und die Verbindung zu deinem Kleinen nicht zu sehr beschwert wird. Und dass am Ende wirklich alles gut wird, du dann glücklich sein kannst, das wünsche ich mir sehr.
    Ich umarme dich virtuell, deine Eva

  • Antworten
    Annett W.
    6. Juni 2014, 11:21

    Liebe Annette,
    schon mal was von der Dunkelfeldttherapie gehört??? Ich habs gerade im letzten Jahr life erlebt bei meiner Freundin. Dort konnten die Hausärzte nichts finden und nach langem hin und her, Stimmungsschwankungen, ewige Kränkeleien, Müdigkeit, Erschöpfung, Augenentzündung über Monate…. etc. kam sie über die Uniklinik zur Dunkelfeldtherapie. Man hat so einiges im Körper festgestellt, vorallem Parasiten, die sich im Körper/Blut eingenistet hatten. Jetzt ist das Monate her und sie sieht wirklich wie verwandelt aus. Irgendwie hat man die belastenden Dinge aus dem Körper ausgeleitet mit Tropfen… etc. Im Moment ist sie wirklich gut drauf und hat richtig Elan und Lebensmut. Es schadet sicher nichts, sich damit mal auseinanderzusetzen. Manchmal ist im Körper was festgefahren und es bedarf eines Ventils um wieder in die richtige Richtung zu gehen… Ansonsten spreche ich Dir Mut zu. Dein Post war ein weiterer Schritt im Kampf gegen diese Krankheit – liebe Grüße und viel Erfolg, Annett

  • Antworten
    anjandrozeitlos
    6. Juni 2014, 11:26

    Liebe Annette
    ich muss dich erst einmal ganz lieb drücken. Die vielen Lieben Kommetare haben schon alles gesagt, sodass ich mich nur anschließen mag.
    Es ist nicht leicht sich zu outen oder ehrlich zu sein.
    Finde es ganz mutig von dir.
    Ich lese deinen Blog weil er authentisch ist und nicht weil er die heile Welt darstellt. Das Leben ist nicht immer rosig. Es ist eine Berg und Talfahrt.
    Dir ganz viel KRaft und gebe die Hoffnung nicht auf.
    Der Weg ist das Ziel… manchmal mit Umwegen.
    Liebe Grüße
    Anja

  • Antworten
    Schwarzwaldmaidli
    6. Juni 2014, 11:36

    Liebe Annette,
    ich finde es sehr mutig, dass du dich hier darüber äußerst und bin dir dafür wirklich dankbar. Dein Blog ist nicht noch ein Blog, der zu Hochglanz poliert ist, sondern das wahre und manchmal blöde Leben wird gezeigt. Es ist nicht leicht diesen Schritt zutun. Jedoch finde ich deine Ehrlichkeit sehr sympathisch.
    Ich wünsche dir all die Kraft, die du brauchst.
    Liebe Grüße
    Anette

  • Antworten
    Paula Vielhaber
    6. Juni 2014, 13:12

    Liebe Anette,
    ich finde, das viele Nachdenken in der Toskana hat dich auf jeden Fall auf den richtigen Weg gebracht! Hör auf deinen Bauch und mach, was dir (und deiner Familie) guttut. Das ist im Moment (und eigentlich immer) am wichtigsten. Erst wenn es einem selber gut geht, kann man auch gut geben. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß du so schnell wie möglich wieder gesund wirst und wieder 100% Spaß am Leben hast!
    Herzlichst Paula

  • Antworten
    sööte Deern
    6. Juni 2014, 16:44

    Liebe Annette,
    als ich deine ersten Zeilen als, ahnte ich es…Auch ich habe Hashimoto, die Diagnose bekam ich vor 3,5 Jahren , aber die Krankheit brach bereits vor ca. 10 Jahren nach der Geburt meines 2.Sohnes aus.6 Jahre in denen ich eigentlich glücklich und zufrieden sein sollte, es mir aber immer schlechter ging.Kein Arzt könnte mir helfen. Es gab gutgemeinte Ratschläge ( "entspannen sie mal, tun sie sich was gutes….") aber keine Hilfe.Seit 3,5 Jahren werden die körperlichen Beschwerden besser, aber es gibt immer noch Phasen wo es psychisch und physisch einer Katastrophe gleicht.Dennoch sage ich mir, ich lebe und diese Krankheit ist nur ein kleiner Teil von mir.Vielleicht können wir uns auch mal per Mail austauschen, denn auch wenn es 5 Mill. Betroffene gibt in D, persönlich kenne ich niemanden.
    Liebe Grüsse
    KATHRIN

  • Antworten
    sööte Deern
    6. Juni 2014, 16:56

    Ich nochmal…hör nicht auf mit dem bloggen, ich habe es vor 3,5 Jahren getan, weil es mir so schlecht ging…heute fehlt es mir.
    KATHRIN

    • Antworten
      Münstermama
      9. Juni 2014, 17:40

      Liebe Annette, Liebe Kathrin,
      ich habe jetzt seit 18 Jahren Hashimoto (so wie alle weiblichen Personen in meiner Familie) und ich habe in dieser Zeit für mich einige Tricks gefunden, damit es mir besser geht und die Tabletten richtig wirken. Wenn ihr Lust habt freue ich mich ebenfalls auf einen Austausch per Mail! LG und alles Gute!

    • Antworten
      Annette blick7
      13. Juni 2014, 20:50

      Liebe Kathrin, liebe Münstermama,
      lieben Dank für Eure Zeilen! Ein Austausch klingt toll! Habt Ihr schon mitbekommen, dass Scharly http://scharlyandersistanders.blogspot.de eine Hashimoto-Facebook-Gruppe erst diese Woche gegründet hat? Geht mal auf Ihre Facebookseite und lasst Euch zur Gruppe hinzufügen! Ich würde mich freuen, Euch dort zu treffen. Alles Gute Euch!

  • Antworten
    Siglinde vom Ideentopf
    6. Juni 2014, 19:48

    Liebe Anette
    alles wurde in den vielen Kommentaren schon geschrieben, deshalb fasse ich mich kurz: ich bewundere deinen Mut und wünsche dir einfach viel Kraft und einen guten Therapeuten.
    LG Siglinde

  • Antworten
    m hoch drei
    6. Juni 2014, 20:52

    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sommer. Und..einen guten Arzt, ein braves Kind, eine helfende Familie. Lass dich von Hashimoto nicht unterkriegen. Aus eigener Erfahrung…es wird besser. Es wird schlechter. Und dann wird es auch wieder besser. Aber nur, wenn du drum kämpfst.

  • Antworten
    Franse liebt Meer
    6. Juni 2014, 21:40

    So viele aufbauende und sicher auch qualifizierte Kommentare. Das Gefühl der Hilflkosigkeit, des Stehenbleibens trotz tausenden von Schritten, es ist so grausam und man wünscht es niemandem. Ich bin in Gedanken bei dir, euch und vor allem bei einem wundervoll glücklichen Leben!☼

  • Antworten
    verena*vienna
    7. Juni 2014, 05:15

    Hallo Annette,
    ich bin keine Ärztin und Diagnosen aus der ferne sind auch immer schwer. Was ich dir aber sagen kann ist man kann mit haschimoto wenn man mal die Medikamente richtig eingestellt hat gut leben. Mein Papa hat es schon seit ewig und wahrscheinlich hat er es mir vererbt. Es kann wirklich gut damit laufen.
    Ich hoffe es wird für dich auch mal einfacher damit zu leben.
    Deine Geschichte ist sehr bewegend und ich wünsche dir von ganzem Herzen dass du einen weg zurück in ein besseres Leben findest.
    Viele der Tips die ich hier gelesen habe finde ich gut. Ich finde Yoga toll oder auch tai chi. Generell kann ein bisschen Bewegung auch wenn man eh schon fertig ist nie schaden. Da muss man halt schauen wie es einem passt.
    Ich versuche mich immer zurückzuhalten mit meinen eigenen Gesundheitsmethoden die menschen sind zu verschieden und komplex um einen Lösungsweg mal einfach so auf jemand anderen übertragen zu können.
    In deinem Fall möchte ich aber einen Hinweis loswerden. Hast du es schonmal bei einem Psychologen versucht. Eine postpartale Depression könnte viele deiner Symptome erklären.
    Es ist wie ich anfangs gesagt habe schwer sowas übers Internet zu sagen aber ich denke in deinem Fall könnte es einen versuch wert sein. Viele Frauen leiden daran. Man kann es behandeln. Und das was du beschreibst könnte wirklich aus dieser Richtung kommen.

    Naja. Vielleicht überlegst du es dir ja mal. Sprichst mit einer Person oder Ärztin deines Vertrauens darüber.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute.
    Lg
    Verena

  • Antworten
    Frau Vau
    7. Juni 2014, 12:41

    Liebe Annette,
    wir kennen uns nicht – ich lese Deinen Blog schon länger still mit und "linse" auch via Instagram hier und da mal rein – und gerade deshalb finde ich diesen Artikel so offen und lesenswert.
    Es fällt mir nach immerhin doch fast 7 Jahren (nicht ununterbrochenen) Bloggens auf, wie oft sich doch das Leben 1.0 vom Leben 2.0, unserem öffentlichen, geteilten, schönen Bloggerleben unterscheidet.
    Nicht, daß 1.0 schlecht wäre. Nein. Aber so vieles landet eben nicht im Blog. Die schlechten Sachen. Die Dinge, die uns Sorgen machen. Eben genau das, was Du hier mal geschrieben hast. Dabei geht es anderen auch so. Oder ähnlich. Ja, jede(r) hat irgendwo ein Päckchen, so abgedroschen es klingt. Den Mut, damit auch mal an die "Öffentlichkeit" zu gehen, haben die wenigsten. Denn bei den anderen ist ja immer alles so einfach, so schön, so gut. Die haben das ja nicht, da will man nicht rumheulen…
    Ich wünsche Dir unbekannterweise aber trotzdem von Herzen, daß Du (D)einen Weg aus dem Tief findest. Für Deinen Körper, für Deine Psyche. Denn Oscar Wilde hat recht.
    Herzlichst,
    Katrin

  • Antworten
    Sanne
    7. Juni 2014, 15:11

    Liebe Annette,
    fühl dich gedrückt!
    Ich kenne dich erst kurz durch deinen Blog. Ich finde es goldrichtig, daß du nur noch bloggen magst, wenn DU es willst. Damit bist du auf dem richtigen Weg für dich selbst.
    Wenn du so im Zweifel bist, ob die richtige Krankheit diagnostiziert wurde, hast du schon einmal über die Postnatale Depression nachgelesen? Ich bin zwar keine Ärztin, aber ich weiß, daß doch einige Frauen nach der Geburt und nach den ersten erschöpfenden Monaten mit dem Kleinen diese Symptome haben. Vielleicht könnte es auch bei dir sein?

    Liebe Grüße
    und (trotzdem, oder gerade deshalb) schöne Pfingsttage!
    Sanne

  • Antworten
    Andrea Pircher
    7. Juni 2014, 22:19

    Liebe Annette,
    ich freue mich sehr wieder von dir zu hören, denn ich habe seit Tagen mit Spannung deine Rückkehr aus meinem Heimatland erwartet.
    Jetzt bin ich aber zutiefst betroffen von deinen Worten. Aber ich fin de es gut dass du dich zu diesen Zeilen durch gerungen hast.
    Ja du Liebe du darfst hier schreiben was du fühlst und was dich gerade so beschäftigt.
    Meine Kleine ist jetzt 4 Jahre alt, und mir versetzt es noch heute einen " Stich " wenn ich an die Geburt denke. Und ich höre heute noch Sprüche wie "das ist bald vergessen", "das Wichtigste ist doch dass die Kleine gesund ist" . Ach so? Aber ich fühlte mich wie von einem Zug über fahren, mich packten Selbstzweifel und Anfang habe ich lange gebraucht bis wir unseren Rhythmus gefunden haben..
    In dieser Zeit habe ich viel gelernt und heute weiß ich dass ich nur glücklich sein kann wenn ich das tue was ich liebe und wovon ich über zeugt bin. Und was mir gut tut weiß ich selbst am besten.
    Ich wünsche dir so sehr dass du ganz schnell einen Arzt findest der dir helfen kann. Vielleicht auch die "Alternativmedizin".
    Ich würde mich sehr freuen zu hören wie es weitergeht und wie es dir dabei geht.
    Nicht die Hoffnung aufgeben, liebe Annette, es wird eine Lösung geben und du wirst sie finden. Davon bin ich über zeugt. Zutiefst.
    Alles Liebe
    Andrea

  • Antworten
    LENI von ohmarylane.com
    8. Juni 2014, 12:01

    hey annette,
    schön, so einen ehrlichen post zu lesen. nicht schön natürlich, dass es dir nicht gut geht.
    deshalb nimm dir so viel zeit für dich wie du brauchst, und wenn das für den blog bedeutet, dass es weniger content gibt, dann ist das eben so. das ist nicht das wichtigste im leben!
    ich finde es ganz schrecklich, wenn leute sagen "hauptsache, dem kind geht es gut". nein, nicht hauptsache. hauptsache, BEIDEN geht es gut. denn eine mama, der es nicht gut geht, kann sich auch nicht richtig um ihr kind kümmern und schon geht es dem kind eben nicht mehr gut. ich habe zwar keins, aber mein gedanke kommt mir trotzdem schlüssig vor ^^
    jedenfalls .. ich finde es gut, wenn auch mal die "negativen" seiten eines lebens an die bloggeroberfläche kommen. vielleicht sollte ich das auch öfter zulassen.

    viele grüße und mach es gut!
    leni

  • Antworten
    Julika | 45 lebensfrohe Quadratmeter
    8. Juni 2014, 14:15

    Liebe Anette, ich weiß gar nicht so richtig was ich schreiben soll – es tut mir so leid, dass es Dir nicht so gut geht, wie Du es Dir wünschst…und ich drücke Dir von Herzen die Daumen, dass Du den richtigen Weg für Dich findest, dass Du rundum glücklich wirst. Wenn weniger Blogperfektion dazugehört – klar, mach, weniger Perfektion wirkt gleich mehr menschlich und Menschlichkeit kann nur gut sein : )
    Und ja, ich war in München während Du nicht dort warst – aber ich komme bestimmt nochmal wieder, ich mag Deine Stadt recht gerne und bin ja, wie Du weißt, eh gern unterwegs. Und dann würde ich Dich und vielleicht ja auch Deinen kleinen Strahlemann sehr gerne treffen und kennenlernen – ich bin mir sicher, Du bist so in live und in Farbe eine mindestens so tolle Frau, wie Du Dich hier schon im Internet präsentierst.
    Fühl Dich gedrückt und versuch es Dir so gut wie möglich gehen zu lassen!
    Herzlich, Julika*

  • Antworten
    Nanne
    8. Juni 2014, 15:11

    Danke! Danke! Danke!

    Für so viel Mut und Offenheit! Mir regt es nämlich immer wieder so auf, dass in unserer Gesellschaft und oft auch unter Freunden alles so perfekt und toll sein muss.
    Auch in der Bloggerwelt nervt es mich manchmal, dass vieles so perfekt und toll gestylt ist. So überarbeitet.

    Danke für den Mut, dies alles zu schreiben. Und es gibt so viele Leute mit chronischen Erkrankungen (ich habe zwei Freundinnen mit welchen).

    Ich freue mich auf deine weiteren Blogposts! "Ich mag jetzt mein Ding!"
    Das hört sich gut an.
    Das ist jetzt nicht mit deiner Situation zu vergleichen, aber ich schreibe seit einiger Zeit einen Blog und frag mich manchmal: Interessiert das wen? Liest das wer? Was soll ich schreiben? Manchmal zweifle ich an meinem Weg, aber ich schreibe halt so wie mir es gefällt. Es ist doch eben mein Ort, mein Blog.
    Was das Gewicht (& vielleicht die ganze Situation): Manchmal tut es einfach gut, Frieden zu schließen. Ich z.B. sehe aus, als hätte ich ein Kind bekommen (Bauch und Busen), aber ich war nicht mal schwanger. Ich bin einfach dick und ungünstig geformt. Ich habe für mich festgestellt, dass es mir überhaupt nichts bringt mich abzulehnen und meinen Körper abzulehnen. Das kostet nur weitere Kraft (und führt bei mir zum Süßigkeiten essen).
    Du hast ein Kind bekommen – wie schön! Es muss doch grundsätzlich auch mal okay sein, dass man das einer Frau noch ansieht! Wir sind nun mal nicht Heidi… Ich wünsche dir da einfach eine große Portion Gelassenheit. Du bist okay wie du bist!
    LG Nanne

  • Antworten
    Froschmama
    9. Juni 2014, 11:00

    Liebe Annette,
    Tja, so viele haben hier schon geschrieben, was soll ich da noch groß dazu sagen?
    Nur erstmal gute Besserung und das du alles in den Griff bekommst so wie du es dir wünschst 😉
    Das Bloggen, ist nicht wichtig im Leben, das hab ich auch gemerkt. Mach das was du möchtest und so wie du möchtest.
    Geniese deine Familie
    liebste Grüße Marion

  • Antworten
    Tine
    9. Juni 2014, 20:25

    Liebe Annette,
    ich hab deinen Post heute erst gesehen und mir gar nicht erst alle Kommentare durchgelesen – das hast du sicher getan. Ich finde deinen Post großartig, offen, persönlich und mutig. Weil halt nicht immer alles gut ist. Und man das auch mal sagen darf. Es ist ein bißchen, wie ich dir schon vor der Geburt gesagt habe: mit Kindern ist alles anders, man muß den Druck rausnehmen und seinen eigenen Weg finden. Und du mußt dich jetzt um deine Gesundheit kümmern. Und es ist absolut ok, mit Baby rundlicher zu sein – ich habe mit jedem Kind eine Kleidergröße und eine Schuhgröße mehr bekommen. Und Rückenschmerzen. Und bleiernde Müdigkeit manchmal, seit neun Jahren 😉

    Und nur du kannst entscheiden, was wichtig für dich ist, was gut für dich und Maximilian ist.

    Sei authentisch, auch als Mutter 😉

    Herzliche Grüße von Tine

  • Antworten
    Die Raumfee
    9. Juni 2014, 21:09

    Liebe Annette,

    das wichtigste im Leben ist, wieder Zugang zu seiner inneren Stimme udn seinem Bauchgefühl zu bekommen. Und wenn das dir sagt, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann kannst du dem auch vertrauen. Hier könnte ich dir einen guten Heilpraktiker empfehlen, der die Quelle meiner zusätzlichen Übel gefunden hat – sehr schnell. Ich bin mir sicher, es gibt auch in deiner Nähe einen, der dir weiterhelfen kann. Weil manche heilenden Berufe auf mehr als die ersten Blutwerte schauen.
    Ich wünsche dir alles Gute.

    Herzlich, Katja

  • Antworten
    Zickimicki
    10. Juni 2014, 15:42

    liebe annette,
    kraft wünsch ich dir…eine kraft, von der du vermutest, dass sie dich verlassen hätte. und menschen, die dir zur seite stehen – ob als partner, kind oder heilender.
    fühl dich umarmt von birgit aus der ferne und fast unbekannt

  • Antworten
    HaseundFlo
    10. Juni 2014, 20:27

    Ich habe heute erst Deinen Post hier gelesen: ich finde es gut, dass Du auf Deinem Blog, der ja DU bist, darüber schreibst. Ich möchte nur sagen, dass es mir vor 2 Jahren auch überhaupt nicht gut ging, so dass ich psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen habe. Gerne hätte ich es gehabt, einen körperlichen Grund für meine Gefühle zu haben, so dass ich mir hätte sagen können, ich bin krank, da nehme ich jetzt eine Woche Tabletten und dann ist alles wieder gut, aber bei mir hat einfach die Seele schlapp gemacht und ich hatte leichte Depressionen und manchmal sogar Panikattacken. Manchmal ist es dann gut, sich von jemanden Hilfe zu holen, jemanden bei dem man sich alles von der Seele reden kann und der sich aber gezielt damit auskennt. Während meiner Schwangerschaft, in der es mir richtig gut ging, hatte ich aber oft Angst, dass ich eine postpartale Depression bekommen könnte, wie es viele Frauen nach einer Geburt haben. Und zwar nicht dieses kurze Stimmungstief kurz nach der Geburt, sondern oft erst einige Monate später. Vielleicht könnte dies zusätzlich zu Deiner Hashimotogeschichte sein, hast Du aber bestimmt schon abklären lassen.
    Ich möchte auch nur sagen, dass es so wichtig ist, dass man sich traut, über seine Tiefs zu reden und den Mut hat auch Hilfe von außen anzunehmen. Denn die Zeit alleine heilt nicht alle Wunden.
    Annette, ich wünsche Dir alles alles Gute und hoffe, dass Du die Kraft findest, in denen Du Deine kleine Familie an der Hand nimmst und im Regen tanzt. Vielleicht schon beim nächsten Regen. Ich habe das letztes Jahr wirklich gemacht, bin nach draußen gegangen und habe mit meinem Mann und dem MiniFLo im Bauch im Regen auf dem Fußballfeld getanzt. Solchen Momenten habe ich ganz viel Zeit gegeben und diese Momente auch bewusst gesucht, dies hat mir sehr geholfen, meine Seele wieder heilen zu lassen.

    Viele Kraft,
    Verena

  • Antworten
    scharly Anders ist anders
    11. Juni 2014, 08:39

    Guten Morgen meine Liebe,

    ich hatte mir persönlich mal ein bisschen blog / Internet Entzug verordnet um zu entschleunigen, was auch mal sehr nötig ist.
    Ich denke, was in Dir selber los ist, kann keiner von uns nachvollziehen. Ich habe zwar die selbe Diagnose, doch verläuft Hashi bei jedem anders. Vielleicht solltes Du versuchen mehr auf Dich selber zu hören und herauszufinden, was Dir gut tut und was nicht… Ich selber führe ein Ernährungs/Gefühlstagebuch, wo ich ab jetzt *lach alles aufschreibe, was ich esse und wie ich mich gefühlt habe. Vor meiner Diagnose habe ich ww gemacht, ich denke das 1Kilo in 3Monaten hat mir der Coach aus Mitleid geschenkt, was soll ich sagen, da ging auch gar nicht, obwohl ich mit ww schon mal 15Kilo abgenommen hatte, doch jetzt geht es mir richtig gut. Paleo gefällt mir, ich habe keine Wassereinlagerungen mehr und ein paar Kilos sind auch schon runter, merk ich an den Hosen ;o)))
    Wenn Du magst, ich habe gerade heute bei FB eine Gruppe gegründet (geheim) wo man sich austauschen kann, schreib mich einfach bei FB an und ich nehme Dich auf. Wir haben dort alle Hashimoto und ich denke, gemeinsam sind wir stark, wir schaffen das und Du auch!!!
    *drückDichmal
    Dein kleiner Mann wird dir auch helfen….
    *knutscha
    scharly

  • Antworten
    Tanja (vom Schloss)
    11. Juni 2014, 09:07

    Liebe Annette,
    anscheinend ist eure Erkrankung ja echt häufiger, als ich dachte- meine Schwester und mein Mann leider auch drunter (neben ja ganz vielen anderen). Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und dass du dir Gedanken über dich und dein Wohlergehen machst, sehe ich als ersten Schritt auf einem guten Weg für dich. Nicht alle anderen sind wichtig- du bist es auch. Und als Mutter kann ich sagen: nur wenn es den Eltern gut geht, kann es auch einem Kind gut gehen! Sicher hat sich auch vieles bei dir angesammelt und aufgestaut, da kann ich nur den Besuch bei einer Osteopatin empfehlen, die schauen eben nicht nur auf Blutwerte, sondern auf DICH! Sorge für dich- ohne schlechtes Gewissen! Und lass sich umsorgen- und versuche, es zu genießen!
    Alles alles Liebe, viele Grüße,
    Tanja

  • Antworten
    ars pro toto
    12. Juni 2014, 21:10

    Liebe Annette,
    ich komme jetzt doppelt so gerne auf Deinen Blog. Mit Hashimoto haben wir noch etwas gemeinsam. Deshalb danke ich schon jetzt für die Buchtipps. Und ja: Ärzten sollte man nicht blind vertrauen. Danke für diesen schönen Post, der mir auch wieder Mut macht.
    Alles Liebe
    Sonja

  • Antworten
    zuhauseundunterwegs
    15. Juni 2014, 20:10

    so schön vom inneren heraus geschrieben liebe annette. du hast großartiges geleistet. und leistest immer noch. ebenso dein körper. hochleistung. wenn ich deine beiträge gelesen habe, insbesondere so kurz nach der geburt deines kleinen mannes, dachte ich mir immer – wow, alle achtung, die macht ja weiter wie zuvor, woher nimmt die frau nur die kraft und das mit so einem kleinen zwerg… so mein eindruck von außen. ich finde es so gut, dass du diesen post veröffentlicht hast, er hält auch mir wieder vor augen, dass nachsicht und achtsamkeit sich selbst gegenüber verdammt harte arbeit und nicht selbstverständlich ist. oft merkt man das erst, wenn die grenze überschritten ist. für alles weitere, was du dir so vorgenommen hast, wünsche dir schritt für schritt, die kraft und das tempo, die dir gut tun. gib auf die acht. LG daniela

  • Antworten
    Mama³
    17. Juni 2014, 07:26

    Genau das ist es was mir in der "heilen" Bloggerwelt oft fehlt… auch mal darüber schreiben, was nicht gut läuft.
    DANKE für deine Ehrlichkeit und wunderbar offenen Worte!
    Ich wünsche dir, dass du deine Kraft und Energie wieder findest und kann sehr gut mit dir mitfühlen!
    Ich kann als begleitende MAßnahme immer Homöopathie empfehlen!

    LG
    Stephi

  • Antworten
    Gudrun H.
    23. Juni 2014, 21:05

    Hallo Annette,
    gerade erst habe ich Deinen Blog gefunden und meine, ich lese meine Geschicht. Nur dass ich viel älter bin und mein Kind schon groß ist.
    Ich habe die gleichen körperlichen Beschwerden gehabt und habe sie immer noch, nur nicht mehr so extrem. Ich habe auch Hashimoto und dazu noch Fibromyalgie.
    Mir hat es sehr geholfen meine Ernährung langsam Stück für Stück umzustellen. Kein Fleisch mehr, nur noch ganz selten mal Hühnchen oder Fisch. Wenig Zucker, wenig Salz, wenig Milchprodukte. Meine Kosmetik mache ich genauso selbst, wie meine Putz und Waschmittel. Anfangs war das alles irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig, inzwischen macht es mir richtig Spaß mich hierbei auszuprobieren. Ich reduziere durch diese Dinge, die Chemie die uns alltäglich umgibt und mit Sicherheit nicht gesundheitsförderlich ist, siehe Aluminium im Deo, Fluor in Zahnpasta, Laktose als Rieselhilfe in Zucker und Salz usw. usf. Das alles ist für uns Menschen schädlich und wenn man dann noch etwas empfindlich ist, schädigt das Körper und Seele gleichermaßen.
    Auch kann es sehr sinnvoll sein, seinen Vitamin D Spiegel überprüfen zu lassen. Ist der zu niedrig, wovon man eigentlich ausgehen kann, dann kann das zu Übergewicht, Depressionen und den von Dir geschilderten Beschwerden führen. Wenn Du magst, kannst Du einen entsprechenden Post auf meinem Blog lesen.
    Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser geht und Du einen für Dich gangbaren Weg findest.
    Ich schicke Dir ein liebes Grüßle und wünsche Dir eine gute Zeit.
    Gudrun 🙂 von Baustelle "Leben"

  • Antworten
    Wetterhexe1112@blogspot.com
    25. Juni 2014, 05:48

    liebe annette,
    zu dir gekommen bin ich durch petra von der limeslounge und mit dem sinnblick, den ich sehr gerne mache.
    ich wußte gar nicht, was hashimoto ist, wußte da nur von gudrun davon.
    ich finde es sehr gut, dass du hier in deinem blog erzählst und auch, dass es dir nicht so gut geht. vielleicht kannst du auch hier ein wenig davon abarbeiten.
    überall sieht man auf den blogs nur schöne und bearbeitete menschen, tolle klamotten, werbung überall. manchmal denke ich, ich möchte diese leute mal im original kennen lernen.
    nur, fragt man danach, ob sie sich mal treffen wollen, dann ist ein "nein" die folge. warum?
    vielleicht auch, weil vieles nicht stimmt, nicht wahr ist.
    ich freue mich, dass ich bei dir lesen kann und wünsche dir alles gute, über deine krankheit kenne ich mich nicht aus.
    ich habe eine schilddrüsenunterfunktion muß l thyroxin nehmen und habe eine sehr kleine schilddrüse. aber das ist nichts gegen deine krankheit.

    alles alles gute an dich und den kleinen und den großen mann.
    grüßle eva

  • Antworten
    eva
    28. Juni 2014, 11:41

    Liebe Annette,
    nach langer internetfeier-Zeit lese ich nun deinen Blogeintrag und bin ein wenig sprachlos; das was wirklich in Dir vorgeht, das hast Du hier lange gut versteckt! Umso mehr beeindruckt mich Dein Mut, hier im Blog darüber zu sprechen, denn einerseits ist es genau so, wie Du es selbst sagst: ein Blog ist man selbst! Andererseits bewundere ich Deinen Mut, mit der sonst so heilen Bloggerwelt zu brechen und mal wirklich was vom wahren Leben preis zu geben! Denn dass nicht alles Blumensträuße an hübschen Kuchen dekoriert sind, das weiß wohl (hoffentlich) jede und jeder von uns. Nur das mit dem drüber sprechen ist (auch für mich) nicht ganz so einfach.
    Da ich selber die Dinge, von denen Du sprichst, nicht kenne, will ich darüber auch gar nicht mitreden. Aber ich möchte Dir von ganzem Herzen Kraft wünschen, diese Lebenslage zu meistern und ich hoffe, dass Du einen Weg für Dich findest um rundherum glücklich zu sein!
    Und zu Deinem Blog komme ich sowieso immer, weil es mir gefällt, dass er anders ist und so viel Ehrlichkeit besitzt; ich lese viel lieber persönliche Dinge als wöchentliche Kolumnen! Also, ich bewundere Deinen Mut und wünsche Dir (allein schon als Belohnung dafür!) alles alles Gute! Eva

  • Antworten
    Anni
    10. Juli 2014, 12:24

    Hallo Annette,
    ich hab erst eben durch deinen neusten beitrag auf diesen hier gewechselt und möchte dir sagen, dass ich deinen mut bewundere so offen zu schreiben und ich dir von herzen wünsche, dass es dir gelingt einen weg zu finden. was du trotz dieser belastung auf die beine stellst ist weltklasse. lass dich nicht unterkriegen!
    fühl dich gedrückt
    anni

  • Antworten
    minu.design
    14. Juli 2014, 14:00

    Hallo Annette,
    bin über deinen Post zu Paleo zu dem Post über deine Krankheit gestoßen. Mir geht es seit Februar nicht gut und ich habe eine Ärzte-Odyssee hinter mir und auch noch vor mir. Keiner versteht was los ist 🙁

    Durch Umwege und eigene Recherche bin ich auf die Hashimoto-Krankheit gestoßen. Den Blut-/Antikörpertest werde ich morgen beim Arzt veranlassen.

    Seit ungefähr zur gleichen Zeit, als meine Krankheit ausbrach, habe ich aufgehört Getreideprodukte zu essen. Ob das Eine mit dem Anderem zusammenhängt kann ich momentan nicht sagen. Was durch die Ernährung auf jeden Fall besser wurde – meine tägliche Bauchschmerzen waren weg. (Ich habe keine Glutenallergie)

    Mir ist auch nicht schwer gefallen Brot wegzulassen, obwohl ich Brot sehr gerne gegessen habe. Vielleicht hat sich der Körper umgestellt und die Symptome einer bei mir bisher unerkannten Autoimmunerkrankung verlagert? Das weiß ich nicht. Momentan nehme ich meinen Körper an mit all den nichtwenigen Wehwehchen und hoffe auf baldige Erkenntnisse.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Paleo-Projekt und ein gutes Zusammenleben mit deiner Krankheit.

    LG
    Anna

  • Antworten
    Anonym
    29. Juli 2014, 18:35

    Hallo Annette,

    ich habe ebenfalls Hashimoto und kein Arzt konnte mir, trotz guter Werte, mein schlechtes Wohlbefinden erklären. Vor kurzem empfahl mir ein Nuklearmediziner Selen-Tabletten. Durch die tägliche Einnahme fühle ich mich wie vor der ein paar Jahren, als ich noch lebendig und lebensfroh war. Sprich mal mit deinen Ärzten darüber, vielleicht kann es auch dir helfen.

    Liebe Grüße
    Larissa

  • Antworten
    Nina
    30. September 2014, 11:08

    Liebe Annette, bin soeben zufällig auf deinem Blog gelandet. Finde es toll, dass du dies hier thematisierst. Ich bastle seit einiger Zeit an einem bisher unveröffentlichten Post über Postpartale Depression herum, den ich bin jetzt noch nicht veröffentlicht habe. mein jüngstes Baby ist 4 Jahre alt… und der Spruch ist echt super – denn gerade beim Thema Depression hilft Zeit wirklich einen scheißdreck! Ich hoffe, du hast mittlerweile schon ein paar Antworten bekommen und einen Weg gefunden! Ich bin immer noch und immer wieder auf der Suche, aber naja, nachdem noch kein Ende in sicht ist, braucht es auch noch nicht gut zu sein!
    Alle liebe, unbekannterweise. Nina.

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    Judika
    11. November 2015, 17:32

    Liebe Annette,
    heute bin ich ganz zufällig über diesen Post gestolpert.
    Viel ist seit dem passiert, ihr habt Euer Traumhaus gebaut, der
    kleine Mann ist gar nicht mehr so winzig. Ich wünsche Dir von
    Herzen, dass es Dir heute besser geht und Du gute Ärzte und
    Therapeuten gefunden hast.
    Den Spruch "Die Zeit heilt einen Scheißdreck" speichere ich mir.
    herzlich Judika

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